Tattoo Convention Kiel 2014 Teil 1

Maja, Ben und ich waren am 01.11.14 bei der Tattoo Convention Kiel 2014. Wir reisten mit dem Auto an. Der Eintritt betrug 15.-  pro Person. Wir empfanden den Preis etwas zu hoch für das was angeboten wurde. Der Ort, die “Halle 400″ ist jetzt nicht so groß, dementsprechend war das Angebot eher spärlich.  Wir waren ca. 2,5 Stunden da und haben so einiges fotografiert. Ben und Maja waren digital unterwegs, ich dagegen natürlich Analog mit Film. Im Mai 2015 ist übrigens auch in Flensburg bei Sportland dieselbe Messe. Das Publikum war bunt gemischt wobei viele “Normalos” unterwegs waren.

Hier mal ein paar fotografische Einblicke:

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Zombie Walk 2014 Flensburg Teil 1

Am Samstag, den 11.10.14, waren Maja und ich in der Innenstadt, um den diesjährigen Zombie Walk zu dokumentieren. Es machte viel Spaß und die Protagonisten gaben sich mit ihren Kostümen und Schminkeffekten reichlich Mühe die Passanten zu erschrecken. Hier nun die Ergebnisse, die alle analog mit einer Messsucherkamera belichtet wurden.

Hier nun die Ergebnisse:

 

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Caffenol

Heute möchte ich noch mal betonen, was für ein klasse Entwickler Kaffee ist. Er ist einfach herzustellen und wesentlich ungiftiger als normaler Entwickler, einzig die dicke Kaffeebrühe sollte man nicht über seine Bekleidung kippen….

Heute hatte ich in Caffenol(Kaffee-Entwickler) 3 verschiedene Filme von einer ASA-Bandbreite von ASA 200-3200 zusammen entwickelt. Das ist überhaupt kein Problem und für mich ein Hauptgrund, weil ich Caffenol benutze, einfach die Freiheit zu haben jeden beliebigen ASA-Wert bei einen Film nutzen zu können. Zudem ist die Semi-Standentwicklung schön angenehm und nicht so stressig, wie eine Kippentwicklung.

 

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Kaffee und Filmentwicklung

Gestern traute ich mich das erste Mal an einer Filmentwicklung mit Kaffee ran. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Benutzt habe ich einen Kodak Tri-X 400. Es war eine Semi-Standentwicklung von 70 Minuten. Die Fotos wurden mit einer Leica M6 gemacht und dem Zeiss Biogon 35mm f/2.

Für die Kaffee-Entwicklung benötigt man billigen, nicht verblendeten Kaffee, Waschsoda, Vitamin C und Kaliumbromid, was der Schleierbildung entgegen wirkt. Das wird alles in Wasser aufgelöst und fertig ist es.

Hier mal die Rezepte:

Caffenol-Rezepte

 

und hier die Ergebnisse, leider ein bisschen zerkratzt, da der Film in der Kamera klemmte.

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Dunkelkammer & Mechanische Kameras

Nachdem ich nun mich von meiner gesamtem Canon Kameraausrüstung befreit habe, kaufte ich mir neben der Contax G2 noch eine 30 Jahre alte Leica M6, ein lang gehegter Traum. Nun bin ich analog gut aufgestellt und habe pro Kamera 2 Objektive, was völlig ausreicht für meine Bedürfnisse. Wie gesagt für das Digitale habe ich dann noch eine Olympus.

Meine ersten Gehversuche in der Dunkelkammer waren wie erwartet nüchtern. Ich hab zwar schon einiges gelernt in der SW-Entwicklung, habe aber auch einige Fehlentwicklungen gehabt, die mich unheimlich nerven, da die Bilder dadurch verloren gegangen sind. Ich bin aber optimistisch, dass mir das nicht mehr so häufig passiert, experimentiere jetzt viel, um Fehlerquellen auszuschließen. Das Internet beweist sich dabei wieder als unschätzbare Quelle für das Nachschlagen von Informationen dafür.

Hier mal 2 Ergebnisse:

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Neue Erfahrungen mit der Street-Fotografie Teil 3

So nun war ich letztens mit Maja auf der Flensburg Nautics. Es war viel los und einiges zu fotografieren. Mir viel es dieses mal gar nicht mehr so schwer meine Motive/Menschen einfach so abzulichten. Es machte eine Menge Spaß es zu tun, wobei ich aber natürlich keinen irgendwie in einer entwürdigender Situation fotografiert habe. Obdachlose sowie hilflose Suchtkranke und bettelnde Menschen fotografiere ich nicht. Das sind meine persönlichen Regeln, an die ich mich halten werde. Wir waren an 2 Tagen da, wobei der 1ste Tag der erfolgreichere war, weil es nicht so voll war und ich mich eher konzentrieren und positionieren konnte. Am 2 Tag kam es dann beim 1sten Bild gleich zu einer Situation, wo ich ein Pärchen fotografiert hatte. Der Mann kam hektisch auf mich zu und fragte, ob ich ein Foto von ihnen gemacht hatte… Ich verneinte das einfach mit der Begründung, ich hätte das Licht kontrolliert. Ich hatte einfach keine Lust auf die Diskussion… mal abgesehen davon das man im öffentlichen Raum die Menschen fotografieren darf. Mit so einer Situation hatte ich auch schon früher gerechnet und war im Grunde darauf vorbereitet. In der Street-Fotografie kann sowas nun mal passieren, wenn man ungefragt Menschen fotografiert. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht deswegen. Ich lasse mich von meinem Bauchgefühl lenken wen ich fotografiere oder wen lieber nicht….

Wenn es weiterhin so gut läuft wird auch das 1ste Projekt kommen, das mich dann einige Monate lang begleiten wird. Etwas wie “Women of the North” könnte es werden, ich weiß noch nicht, mal gucken.